Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung): Symptome und was hilft

Fast jeder kennt das Gefühl: Nach einer Erkältung will die Nase einfach nicht frei werden, im Gesicht baut sich ein dumpfer Druck auf, und beim Vornüberbeugen pocht es plötzlich hinter Stirn oder Wangen. Häufig steckt dahinter eine Sinusitis, also eine Entzündung der Nasennebenhöhlen. Diese luftgefüllten Hohlräume liegen rund um die Nase, in den Wangen, über den Augenbrauen und zwischen den Augen. Schwillt ihre Schleimhaut an, kann das Sekret schlechter abfließen, und genau daraus entstehen die typischen Beschwerden. Die gute Nachricht vorweg: In den allermeisten Fällen ist eine akute Sinusitis harmlos und vergeht innerhalb weniger Wochen von selbst.
Dieser Leitfaden erklärt verständlich, was eine Sinusitis ist und welche Nasennebenhöhlen betroffen sein können, welche Symptome typisch sind, wodurch sie entsteht und worin sich die akute von der chronischen Form unterscheidet. Vor allem geht es darum, was zu Hause Linderung verschaffen kann, warum Antibiotika nur selten nötig sind und an welchen Warnzeichen Sie erkennen, dass eine ärztliche Abklärung sinnvoll oder sogar dringend ist. Die Informationen beruhen auf anerkannten Gesundheitsquellen und ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung. Im Zweifel oder bei starken Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine Fachperson.
Was eine Sinusitis ist und welche Nebenhöhlen betroffen sind
Eine Sinusitis ist eine Entzündung der Schleimhaut, die die Nasennebenhöhlen auskleidet. Diese Hohlräume stehen mit der Nasenhöhle in Verbindung und sind normalerweise mit Luft gefüllt. Über kleine Öffnungen fließt das in ihnen gebildete Sekret in die Nase ab. Bei einer Sinusitis schwillt die Schleimhaut an, es bildet sich vermehrt Sekret, und der Abfluss wird behindert. Weil dabei sehr oft gleichzeitig die Nasenschleimhaut entzündet ist, wird häufig auch der Begriff Rhinosinusitis verwendet.
Es gibt vier Gruppen von Nasennebenhöhlen, die paarweise auf beiden Gesichtshälften liegen. Die Kieferhöhlen sitzen in den Wangenknochen, unterhalb der Augen. Die Stirnhöhlen befinden sich über den Augenbrauen. Die Siebbeinzellen liegen zwischen Nase und Augen, und die Keilbeinhöhlen liegen weiter hinten im Schädel. Welche dieser Höhlen entzündet ist, beeinflusst, wo die Beschwerden am stärksten zu spüren sind. Schmerzen unter den Augen und im Oberkiefer deuten eher auf die Kieferhöhlen hin, ein Druck an der Stirn eher auf die Stirnhöhlen, und ein Schmerz zwischen den Augen auf die Siebbeinzellen.

Typische Symptome einer Sinusitis
Die Beschwerden einer Sinusitis entstehen vor allem dadurch, dass die geschwollene Schleimhaut die Nase verstopft und das Sekret nicht richtig abfließen kann. Zu den häufigsten Symptomen gehören:
- Eine verstopfte Nase mit erschwerter Atmung durch die Nase
- Ein Druck-, Spannungs- oder Schmerzgefühl im Gesicht, oft an Wangen, Stirn oder rund um die Augen
- Ein verändertes Nasensekret, das dickflüssig und manchmal gelblich oder grünlich sein kann
- Ein eingeschränkter oder veränderter Geruchssinn
Dazu können weitere Beschwerden kommen, etwa Kopfschmerzen, Zahnschmerzen im Oberkiefer, ein Druckgefühl in den Ohren, ein Sekretfluss im Rachen, Husten und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Manchmal treten auch Fieber und Halsschmerzen auf, vor allem wenn die Sinusitis im Rahmen einer Erkältung oder Grippe entsteht.
Ein charakteristisches Merkmal ist, dass sich der Druck im Gesicht beim Vornüberbeugen oft verstärkt, weil sich der Druck in den gefüllten Höhlen verändert. Viele Menschen beschreiben außerdem, dass die Nase trotz häufigen Schnäuzens kaum frei wird und sich der Kopf insgesamt schwer und benommen anfühlt. Solche Beschwerden können den Schlaf stören und tagsüber müde machen, was wiederum zu Schlafproblemen beitragen kann.
Ursachen und der Unterschied zwischen akut und chronisch
Die häufigste Ursache einer akuten Sinusitis ist eine vorausgegangene virale Infektion der oberen Atemwege, also eine Erkältung oder Grippe. Die Viren reizen die Schleimhaut, diese schwillt an, und die Öffnungen der Nebenhöhlen werden enger. Dadurch staut sich das Sekret, was die Entzündung begünstigt. In manchen Fällen siedeln sich anschließend auch Bakterien an, doch der Beginn ist fast immer viral. Weitere begünstigende Faktoren sind allergische Reaktionen, eine verkrümmte Nasenscheidewand und reizende Stoffe in der Luft wie Tabakrauch.
Bei der zeitlichen Einteilung unterscheiden Fachleute mehrere Formen. Bei der akuten Sinusitis bessern sich die Beschwerden meist innerhalb von rund zwei Wochen und klingen in der Regel innerhalb von etwa vier Wochen ab. Halten sie zwischen vier und zwölf Wochen an, wird von einer subakuten Form gesprochen. Treten mehrere Episoden pro Jahr auf, spricht man von einer wiederkehrenden Sinusitis.
Von einer chronischen Sinusitis ist die Rede, wenn die Beschwerden länger als zwölf Wochen bestehen. Sie verläuft oft weniger heftig, dafür aber hartnäckig, mit anhaltend verstopfter Nase, eingeschränktem Geruch und Druck im Gesicht. Hinter einer chronischen Form stehen häufig anhaltende Allergien, Nasenpolypen, anatomische Besonderheiten oder dauerhafte Reizstoffe. Diese Form gehört in ärztliche Beurteilung, weil die Ursache gezielt gesucht und behandelt werden sollte.
Was zu Hause hilft: lindernde Maßnahmen
Da eine akute Sinusitis in den allermeisten Fällen von selbst abklingt, geht es bei der Selbstpflege vor allem darum, die Beschwerden zu lindern und dem Körper gute Bedingungen zur Erholung zu geben. Mehrere einfache Maßnahmen werden dafür allgemein empfohlen:
- Inhalation. Das Einatmen von warmem Wasserdampf kann die Schleimhaut befeuchten und das Sekret lösen, sodass es leichter abfließt. Vorsicht ist nur wegen der Verbrühungsgefahr durch heißen Dampf geboten, besonders bei Kindern.
- Nasenspülung mit Kochsalzlösung. Das Spülen der Nase mit einer Kochsalzlösung kann die Nase reinigen, befeuchten und das Atmen erleichtern. Wichtig sind sauberes, dafür geeignetes Wasser und eine saubere Spülvorrichtung.
- Ausreichend Flüssigkeit. Regelmäßig zu trinken hält das Sekret dünnflüssiger und unterstützt den Körper insgesamt. Mehr dazu im Leitfaden zur Flüssigkeitszufuhr.
- Ruhe. Sich zu schonen und ausreichend zu schlafen gibt dem Körper die Gelegenheit, mit der Entzündung fertigzuwerden.
Zusätzlich können warme Getränke und eine feuchte, nicht zu trockene Raumluft als angenehm empfunden werden. Manche Menschen achten in dieser Zeit verstärkt auf eine ausgewogene Ernährung, etwa mit genügend Vitamin D, die allgemein zur körperlichen Abwehr beiträgt. Wichtig ist, dass diese Maßnahmen die Beschwerden mildern, aber keine Heilung erzwingen und keine individuelle ärztliche Beratung ersetzen. Wer abschwellende Nasensprays oder Schmerzmittel anwenden möchte, sollte sich an die Hinweise auf der Packung halten und im Zweifel in der Apotheke oder Arztpraxis nachfragen, da manche Präparate nur kurze Zeit angewendet werden sollten.

Wann Antibiotika selten nötig sind
Ein wichtiger Punkt sorgt oft für Verwirrung: Viele Menschen vermuten bei dickem, gelblichem oder grünlichem Sekret automatisch eine bakterielle Infektion, die Antibiotika brauche. Das stimmt so nicht. Eine akute Sinusitis wird in den allermeisten Fällen durch Viren ausgelöst, und gegen Viren wirken Antibiotika grundsätzlich nicht. Auch eine Veränderung der Sekretfarbe gehört zum normalen Verlauf einer viralen Infektion und beweist für sich genommen keine bakterielle Ursache.
Antibiotika sind daher nur selten sinnvoll. Sie kommen vor allem dann in Betracht, wenn die Beschwerden ungewöhnlich stark sind, etwa mit hohem Fieber und ausgeprägten Schmerzen, wenn sie über viele Tage anhalten, ohne sich zu bessern, oder wenn es nach einer anfänglichen Besserung erneut zu einer deutlichen Verschlechterung kommt. In solchen Situationen kann der Verdacht auf eine bakterielle Beteiligung bestehen. Die Entscheidung darüber trifft jedoch immer die Ärztin oder der Arzt nach Beurteilung des Einzelfalls.
Der unnötige Einsatz von Antibiotika bringt keinen Vorteil, kann Nebenwirkungen verursachen und trägt zur Antibiotikaresistenz bei, einem ernsten Problem der öffentlichen Gesundheit. Aus diesem Grund nennt dieser Text bewusst keine Wirkstoffe oder Dosierungen. Welche Behandlung im Einzelfall passt, lässt sich nur ärztlich klären, mitunter ergänzt durch Untersuchungen wie die Entzündungswerte oder ein Blutbild, wenn die Situation unklar ist.
Warnzeichen und wann zur Ärztin oder zum Arzt
Die meisten Sinusitis-Fälle sind harmlos und vergehen von selbst. Trotzdem gibt es Situationen, in denen eine ärztliche Beurteilung sinnvoll ist. Dazu gehören Beschwerden, die sich nach etwa einer Woche Selbstpflege nicht bessern, die nach kurzer Besserung wieder zunehmen, die sehr stark sind oder die immer wieder auftreten. Auch wenn die Symptome länger als rund drei Wochen anhalten oder wenn die Beschwerden auffällig einseitig sind, lohnt sich eine Abklärung. Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder bestehenden chronischen Erkrankungen sollten eher früher Rat suchen.
Einige Warnzeichen erfordern dagegen rasche oder sofortige ärztliche Hilfe, weil sie auf eine Ausbreitung der Entzündung hindeuten können. Suchen Sie umgehend Hilfe bei:
- Hohem Fieber
- Schwellung, Rötung oder Schmerzen rund um ein Auge
- Sehstörungen oder Schmerzen beim Bewegen des Auges
- Sehr starken, plötzlich auftretenden Kopfschmerzen
- Einem steifen Nacken
- Verwirrtheit oder einer ungewöhnlichen Benommenheit
Solche Zeichen sind selten, müssen aber ernst genommen werden, da sich eine Entzündung der Nebenhöhlen in seltenen Fällen auf das Auge oder das Gehirn ausbreiten kann. Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu oft als einmal zu wenig nachfragen. Übrigens können auch andere Beschwerden im Kopf- und Gesichtsbereich, etwa anhaltende Kopfschmerzen oder Schmerzen, die eher von Nacken und Wirbelsäule ausgehen, wie bei einer Spondylarthrose, ähnliche Druckgefühle auslösen. Die genaue Einordnung gelingt am besten in der ärztlichen Untersuchung.
Zusammenfassung: das Wichtigste auf einen Blick
Eine Sinusitis ist eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, der luftgefüllten Hohlräume rund um Nase, Wangen, Stirn und Augen. Typische Sinusitis-Symptome sind eine verstopfte Nase, ein Druck- oder Schmerzgefühl im Gesicht, das sich beim Vornüberbeugen oft verstärkt, ein verändertes Sekret und ein eingeschränkter Geruchssinn. Meist entsteht sie nach einer Erkältung oder Grippe und ist anfangs viral bedingt. Eine akute Sinusitis klingt in der überwiegenden Mehrheit der Fälle innerhalb weniger Wochen von selbst ab, während eine chronische Form, die länger als zwölf Wochen besteht, ärztlich abgeklärt werden sollte. Bei der Selbstpflege helfen einfache Maßnahmen wie Inhalation, Nasenspülung mit Kochsalzlösung, ausreichend Flüssigkeit und Ruhe, die die Beschwerden lindern, ohne eine Heilung zu erzwingen. Antibiotika sind nur selten nötig, weil die Erkrankung meist viral ist, und ihr Einsatz ist immer eine ärztliche Entscheidung. Entscheidend ist, die Warnzeichen zu kennen, etwa hohes Fieber, eine Schwellung am Auge, Sehstörungen, starke Kopfschmerzen, einen steifen Nacken oder Verwirrtheit, die eine rasche ärztliche Hilfe erfordern. Dieser Leitfaden dient der Aufklärung und ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Sinusitis genau?
Eine Sinusitis ist eine Entzündung der Schleimhaut, die die Nasennebenhöhlen auskleidet. Das sind luftgefüllte Hohlräume im Schädel rund um Nase, Wangen, Stirn und Augen. Sehr oft ist gleichzeitig die Nasenschleimhaut entzündet, weshalb häufig auch von einer Rhinosinusitis gesprochen wird. Die Schleimhaut schwillt an, das Sekret kann schlechter abfließen, und es entsteht ein Druckgefühl im Gesicht.
Was sind die typischen Symptome einer Sinusitis?
Zu den typischen Beschwerden gehören eine verstopfte Nase mit erschwerter Atmung, ein Druck- oder Schmerzgefühl im Bereich von Wangen, Stirn oder Augen, ein verändertes Nasensekret (oft dickflüssig, manchmal gelblich oder grünlich) und ein eingeschränkter Geruchssinn. Dazu können Kopfschmerzen, Zahnschmerzen im Oberkiefer, ein Druckgefühl in den Ohren und Husten kommen. Charakteristisch ist, dass sich der Druck beim Vornüberbeugen oft verstärkt.
Welche Nasennebenhöhlen können betroffen sein?
Es gibt vier Gruppen von Nasennebenhöhlen: die Kieferhöhlen in den Wangenknochen, die Stirnhöhlen über den Augenbrauen, die Siebbeinzellen zwischen Nase und Augen und die Keilbeinhöhlen weiter hinten im Schädel. Je nach betroffener Höhle sitzen die Beschwerden an unterschiedlichen Stellen, etwa unter den Augen und an den Zähnen bei der Kieferhöhle oder an der Stirn bei der Stirnhöhle.
Was hilft bei einer Sinusitis zu Hause?
Bewährt sind einfache, lindernde Maßnahmen: das Einatmen von warmem Wasserdampf (Inhalation), Nasenspülungen mit Kochsalzlösung, ausreichend Flüssigkeit und genügend Ruhe. Warme Getränke und feuchte Raumluft können das Abfließen des Sekrets unterstützen. Diese Maßnahmen heilen die Entzündung nicht im eigentlichen Sinn, helfen aber dem Körper, mit den Beschwerden zurechtzukommen, während er von selbst gesund wird.
Wie lange dauert eine Sinusitis?
Eine akute Sinusitis bessert sich meist innerhalb von etwa zwei Wochen deutlich und klingt in der Regel innerhalb von rund vier Wochen ab. Halten die Beschwerden zwischen vier und zwölf Wochen an, spricht man von einer subakuten Form. Dauern sie länger als zwölf Wochen, handelt es sich um eine chronische Sinusitis, die ärztlich abgeklärt werden sollte.
Was ist der Unterschied zwischen akuter und chronischer Sinusitis?
Eine akute Sinusitis tritt meist nach einer Erkältung oder Grippe auf und vergeht innerhalb weniger Wochen. Eine chronische Sinusitis besteht dagegen länger als zwölf Wochen, oft mit weniger heftigen, aber dafür anhaltenden Beschwerden. Hinter einer chronischen Form stecken häufig Faktoren wie Allergien, Nasenpolypen, eine verkrümmte Nasenscheidewand oder reizende Stoffe in der Luft. Sie gehört in ärztliche Beurteilung.
Hilft eine Nasenspülung mit Kochsalzlösung?
Nasenspülungen mit einer Kochsalzlösung gehören zu den häufig empfohlenen Maßnahmen bei einer Sinusitis. Sie können die Nase befeuchten, Sekret lösen und so das Atmen erleichtern. Wichtig ist, sauberes, abgekochtes oder dafür geeignetes Wasser und eine passende Salzlösung zu verwenden sowie die Spülvorrichtung sauber zu halten. Bei Unsicherheit lohnt sich eine kurze Rücksprache in der Apotheke oder Arztpraxis.
Braucht man bei einer Sinusitis Antibiotika?
Meist nicht. Eine akute Sinusitis wird in den allermeisten Fällen durch Viren ausgelöst, und gegen Viren wirken Antibiotika nicht. Deshalb sind sie nur selten sinnvoll, etwa wenn der Verdacht auf eine bakterielle Beteiligung besteht, die Beschwerden ungewöhnlich stark oder langanhaltend sind oder sich nach anfänglicher Besserung wieder verschlimmern. Ob und welches Antibiotikum infrage kommt, entscheidet immer die Ärztin oder der Arzt.
Wann sollte ich mit einer Sinusitis zum Arzt gehen?
Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn sich die Beschwerden nach etwa einer Woche trotz Selbstpflege nicht bessern, wenn sie nach kurzer Besserung wieder zunehmen, wenn die Symptome sehr stark sind oder immer wiederkehren oder wenn die Beschwerden länger als rund drei Wochen anhalten. Auch Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollten eher früher Rat suchen.
Welche Warnzeichen sind ein Notfall?
Sofortige ärztliche Hilfe ist nötig bei hohem Fieber, bei einer Schwellung oder Rötung rund um ein Auge, bei Sehstörungen oder Schmerzen beim Bewegen des Auges, bei starken, plötzlichen Kopfschmerzen, bei einem steifen Nacken oder bei Verwirrtheit. Solche Zeichen können auf eine Ausbreitung der Entzündung auf das Auge oder das Gehirn hindeuten und müssen rasch abgeklärt werden.
Kann eine Sinusitis von selbst wieder verschwinden?
Ja. Eine akute Sinusitis klingt in der überwiegenden Mehrheit der Fälle innerhalb weniger Wochen von selbst ab, auch ohne spezifische Behandlung. Die lindernden Maßnahmen dienen vor allem dazu, die Zeit bis zur Genesung angenehmer zu machen. Verschwinden die Beschwerden nicht oder kehren sie immer wieder, ist eine ärztliche Beurteilung sinnvoll.
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